The photo exhibition has been presented at the Museum Zündorfer Wehrturm - a branch of the city museum - during the International 'Photoszene Köln 2008'. About sixty large-sized pictures (colored and black/white) and a video-performance show the artists encounter with Liverpool - which was Europe's 'Cultural Capital 2008'.
Anna E. Stärk captured the everyday Life of Liverpool with her camera. In her opinion the 'atmosphere of a city is mostly captured by the people that live in it, rather than the buildings and sights'.
Since 1975 Anna E. Stärk has produced several domestic as well as international Photo exhibitions. She had been invited within the Artists-abroad-program ‚Eight Days a Week' to Liverpool in the year 2000 to present her exhibition 'Reise (Travel)' in the Blackburne House. During her stay she decided that Liverpool shall be the subject of one of her next exhibitions. Since in the year 2003 Anna E. Stärk dealt with the subject of 'Venice' she could only go back to Liverpool in May (after FC Liverpools triumph in the Champions-League) and November 2005 to shoot the pictures.
Mattias Köster gehört zu den führenden Vertretern der modernen Kunst in Deutschland. Köster, ein Schüler von Markus Lüpertz, vereint in seinen Werken die Tradition der deutschen Schule des Realismus, des Expressionismus und der italienischen Romantik. Aber auch Verweise auf Max Ernst, Salvador Dali, Francisco Goya, Andy Warhol, Matthew Barney, Kasimir Malewitsch und auf die großen Namen der modernen Filmepoche, wie Federico Fellini, Luis Bunuel, Marco Ferreri sind leicht erkennbar. Die cineastischen Lichtbilder sind ein bestimmendes Element in der Malerei des Künstlers. Von ihm präsentierte Bilderserien widmen sich den Filmikonen des italienischen Neorealismus (Das große Fressen, Belle de Jour, Cobra Verde, Kill Bill) und den Gestalten der aktuellen Medienkultur. Mit Hilfe von Farbe und Pinsel transferiert Köster technisch gekonnt Licht- bzw. Filmbilder in ausdruckstarke Bilder mit strahlenden Farb- und Lichteffekten. Dabei einsteht seine eigene Bildsprache. In späteren Werken fokussiert Matthias Köster das moderne "Dolce vita", welches er aus unterschiedlichen Bildperspektiven betrachtet: Swissbeach, Polo- und Golfspiel, Frauen, die sich für ihre Ideale der Schönheitschirurgie unterwerfen. Matthias Köster malt ausschließlich auf Aluminium. Der Maler vergleicht seine Arbeiten "Öl auf Metall" mit der Fresken-Malerei, wo ebenfalls alles in einem Zug, "a la Prima", geschieht, und wo keine Zeit fürs Übermalen bleibt. Die Arbeiten von Matthias Köster auf Aluminium wirken selbst wie Quellen des Lichtes und zeigen auf mehreren Ebenen ein Spiel der Spiegelungen, wodurch der Betrachter an Werke der Impressionisten erinnert wird.
Matthias Köster wurde 1961 in Detmold (Deutschland) geboren. Nach dem Abschluss der Kunstakademie in Düsseldorf bekam er ein DAAD-Stipendium und arbeitete ein Jahr am Pratt Institute in New York. Von 1992 bis 1997 nahm er eine Lehrassistenz an der Hochschule für Bildenden Künste in Braunschweig wahr. Zur Zeit lebt und arbeitet der Künstler in Düsseldorf und Empoly (Italien).
Die Ausstellungen von Matthias Köster fanden bislang in Deutschland, Europa und den USA statt: am Heinrich-Heine-Institut (Düsseldorf, 2000), im Museum Katharinenhof (Kranenburg, 2003), im Museum Baden-Gräfrat (Solingen, 2005), in der Galerie Schmitz-Purgatori (Rom, 1995), in der Galerie Edition Kopenhagen, (2001, 2004), im Pariser Goethe-Institut ( 2000) und in der New Yorker Pablo's Birthday Gallery (2005). Die Bilder von Matthias Köster befinden sich im Besitz von internationalen privaten und musealen Sammlungen.
Die Fotoserie Man, Nature, Technology ist eine Dokumentation wissenschaftlicher Versuchslabore, in denen Experimente mit menschlichen Versuchspersonen durchgeführt werden.
Alle Bilder entstanden in den Jahren 2005-07 in etablierten Universitäten und Instituten in Europa und Nordamerika. Die abgebildeten Personen sind die jeweiligen Wissenschaftler in ihren eigenen Versuchsaufbauten. Die Experimente sind aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Sparten wie zum Beispiel Psychologie, Neurologie, Ergonomie, Weltraumforschung etc. Die Serie besteht zur Zeit aus 30 großformatigen Fotografien aufgenommen auf „4x5” Farbnegativ.
Es ist ein neugieriger Blick in eine fremde Welt. Gängige Abbildungen von Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit beinhalten gebügelte Laborkittel, blau / violett farbiges Licht und glänzenden Edelstahllabore. Die Welt der GEO / National Geographic Reportage zeigt bahnbrechende Entdeckungen in modernen Hightech Laboren.
Die Wirklichkeit könnte anders kaum sein. Die Versuchsaufbauten gleichen Installationen in Kunstgalerien oder Sets für Filmaufnahmen. Räume, die an Folterkammern erinnern, in denen Menschen inmitten ihrer Kreationen ausgeliefert scheinen an eine sich verselbstständigte Wissenschaft. Der menschliche Körper wirkt zerbrechlich und verletzbar inmitten dieser Anlagen die seine Grenzen testen wollen. Es ist eine Welt der absoluten Spezialisierung – ohne Bildunterschriften bleiben die Fotos für den Betrachter ein absolutes Rätsel. Jeder nur erdenkliche Teil der Welt der verbesserungswürdig erscheint wird erforscht, weiterentwickelt, durchleuchtet.
Die Arbeit der Forscher gleicht in vielen Aspekten der von Künstlern. Hoch spezialisiert, haben sie sich weit in verschiedenste Richtungen vorgearbeitet, und nur ein elitärer Kreis von Kennern und Spezialisten kann ihre Arbeit schätzen. Der Ausgang ihrer Forschungen bleibt immer ungewiss – wird es je zu einem verwendbaren Ergebnis führen – ist die Arbeit übertragbar oder anwendbar?
Gleich Künstlern arbeiten sie ins Leere von ständiger Geldnot gedrängt und auf das nächste Stipendium hoffend. Vieles von dem Erarbeitenden wird niemals das Labor oder Atelier verlassen, es ist eine kreative Nutzlosigkeit.
Eine wunderbare Nutzlosigkeit für eine Gesellschaft die es sich erlauben kann
Künstler und Forscher in ihrer Mitte zu haben, die immer weiter an scheinbar sinnlosen
Projekten arbeiten.
Angesichts großer Teile der Welt in der Menschen jeden Tag nur damit beschäftigt
sind das blanke Überleben zu sichern, eine wahrhaft wunderbare Nutzlosigkeit.
Das Bild welches wir sehen, ist in der Natur oder Umwelt schon vorhanden, wir haben es nur durch Ablenkung bisher nicht Wahr genommen.
Mit meinen Arbeiten möchte ich überraschende, neue und unkonventionelle Blickwinkel erschließen, verwundern und erstaunen. Geprägt von einer besonderen Stimmung und räumlicher Isolation.
Hierbei stehen Perspektive, Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche im Vordergrund – kein schmückendes Beiwerk, keine digitale Verfremdung, sondern Wegfall des Umfeldes.
Puristischer und grafischer Aufbau von ungestellten Momenten.
Im Idealfall wünsche ich mir, dass meine Arbeiten eine besondere Stimmung und Wahrnehmung im Auge des Betrachters auslösen und dort fest halten.