Art

Art

Andrea Geihsler

Andrea Geihsler wurde am 30. August 1980 in Köln geboren. Erste Kontakte zur Malerei knüpfte die Künstlerin schon im frühen Kindesalter über die Porzellanmalerei im Rahmen der Porzellanmalschule Proffen, Köln. Mit 10 Jahren war sie die jüngste Ausstellerin der Porzellanmalschule und verfolgte diese Art der Kunst intensiv von 1989 - 1998. Gegen Ende ihres Studiums wandte Geihsler sich wieder intensiv der Acrylmalerei zu und setzte sich mit dieser fortlaufend künstlerisch auseinander. Seit 2005 entstanden unter Einsatz verschiedenster Handwerkstechniken die unterschiedlichsten Werke auf Leinwand. Der Domstadt als Heimatstadt verbunden interpretierte die Künstlerin das Wahrzeichen Kölns, den Kölner Dom, in allen kreativen Phasen immer wieder auf ansprechende Art und Weise. Gegen Ende 2009 erfolgt eine Evolution hinsichtlich des Untergrundmaterials: Anstelle von Leinwand verarbeitet die Künstlerin nun auch das natürliche Material Leder.

» Mehr Informationen...

Andrea Geihsler

Heinz Julen

Designer, Architekt, Künstler, Visionär. Ein Tausendsassa. Zur Art Cologne (21. bis 25. April 2010) präsentiert Simon und Renoldi erstmals in Köln ausgewählte Designstücke des Schweizers aus dem Matterhorn-Dorf. Seit seiner Jugend bestimmen Kreativität, Malen und Konstruieren sein Leben. Die Geschichten, die das Leben schreibt, fundieren seine Entwürfe. Sein Gesamtwerk besteht aus einer stattlichen Anzahl Bauten und einer Unzahl von Zeichnungen, Aquarellen, Collagen, Malereien, Objekten, Möbeln, Lampen und Inneneinrichtungen. Zuletzt machte der Zermatter von sich Reden im Zusammenhang mit dem Bau einer Aussichtsplattform auf dem Gipfel des Kleinen Matterhorns ...

 

Vera Dreßen

Vera Dreßen, geboren am 09.September 1969 in Bonn. Wohnhaft in Köln. Kunst-Ausbildung im Rahmen ihres Studiums. Inhalte der Ausstellung sind Hochdrucke auf Papier und Lack- und Permanentstift-Zeichnungen auf Fotografien. Die Bilder werden vom 19. Januar bis zum 16. Februar 2010 bei Simon und Renoldi zu sehen sein.

Die Werke von Vera Dreßen sollen das Nachdenken der Künstlerin über die wechselseitigen Verhältnisse von Welt, Wahrnehmung, Raum und Zeit reflektieren und repräsentieren. Die Werke von Vera Dreßen gliedern sich in drei Werkgruppen.

» Mehr Informationen...

Vera Dreßen

Anna E. Stärk

Die gesamte Foto-Ausstellung wurde im Rahmen der Internationalen Photoszene Köln 2008 im Museum Zündorfer Wehrturm - Außenstelle des Kölnischen Stadtmuseums gezeigt. Sie spiegelt in über sechzig großformatigen Fotos (Farbe und Schwarz-Weiß) und in einer Video-Installation die Begegnung der Künstlerin mit Kölns erster Partnerstadt Liverpool, die sich im letzten Jahr als Kulturhauptstadt Europa 2008 präsentierte.

In ihrem Stimmungsbild der Stadt Liverpool hat Anna E. Stärk mit der Kamera die Poesie des Alltäglichen eingefangen: Flüchtige Begegnungen mit Menschen, Momente und Augen-Blicke im Straßenbild oder liebevoll beobachtete Details an Fassaden. Für sie "wird die Atmosphäre einer Stadt vor allem durch die Menschen spürbar, die sich in ihr bewegen, weniger durch Gebäude und Sehenswürdigkeiten."

Anna E. Stärk, die seit 1975 zahlreiche Foto-Ausstellungen im In- und Ausland konzipiert hat, war im Jahr 2000 im Rahmen des Künstleraustauschprogramms "Eight Days a Week" eingeladen, um in Liverpool im Blackburne House ihre Ausstellung "Reise" (zum Thema Patagonien - Suche am Rand der Welt) zu zeigen. In diesem Jahr entstand bereits die Idee, Liverpool zum Sujet einer eigenen Ausstellung zu machen. Nachdem sich die Künstlerin im Jahr 2003 dann aber zunächst mit Venedig auseinandergesetzt hat, konnte sie das Liverpool-Projekt erst im Jahr 2005 in Angriff nehmen. Die Aufnahmen entstanden im Mai 2005 - drei Tage nach dem Triumph des FC Liverpool in der Champions-League - und im November 2005.

Anna E. Stärk

NYC 3506

Ingo Ullerich ist ein visuelles Multitalent. Ausgehend von seinen Erfahrungen aus dem filmischen Bereich, verfügt er über die Gabe, auch unserem inneren Auge foto-grafisch eine Geschichte zu erzählen. Seine Zusammenstellung von New York Bildern „NYC 3506“ für Simon & Renoldi enthält zum einen alte Aufnahmen aus 1935 und 1960, die er –auf Leinwand abgezogen- mit gezielter Kolorierung noch akzentuiert. Zum anderen sind es eigene Aufnahmen aus dem Jahr 2006, die seinen Blick auf ausgewählte Szenen des New Yorker Lebens wiedergeben. Alle Bilder bergen eine Geschichte, die über die ästhetische Ebene der Anschauung hinaus individuelle Inhalte vermittelt. Allem voran ist hier ein „New York-Gefühl“ zu nennen, das durch Worte wie Pulsieren, Hektik, Lockerheit und Größe jedoch nicht annähernd so gut beschrieben werden kann, wie es die Fotos „erzählen“.

Durch zahlreiche USA-Reisen ist Ingo Ullerich ein Kenner und Freund Amerikas geworden, der mit seinen USA-Fotos einen vielleicht europäischen, in jedem Fall jedoch einen respektvollen und offenen Blick auf das Land und seine Eigenheiten wirft.

Beim Betrachten dieser und aller Fotos sollten wir uns allerdings stets an die Worte des Magnus Fotografen Elliot Erwitt erinnern: „A photo should be looked at – not talked about.“ In diesem Sinne viel Vergnügen beim Schauen.

Ingo Ullerich

Matthias Köster

Mattias Köster gehört zu den führenden Vertretern der modernen Kunst in Deutschland. Köster, ein Schüler von Markus Lüpertz, vereint in seinen Werken die Tradition der deutschen Schule des Realismus, des Expressionismus und der italienischen Romantik. Aber auch Verweise auf Max Ernst, Salvador Dali, Francisco Goya, Andy Warhol, Matthew Barney, Kasimir Malewitsch und auf die großen Namen der modernen Filmepoche, wie Federico Fellini, Luis Bunuel, Marco Ferreri sind leicht erkennbar. Die cineastischen Lichtbilder sind ein bestimmendes Element in der Malerei des Künstlers. Von ihm präsentierte Bilderserien widmen sich den Filmikonen des italienischen Neorealismus (Das große Fressen, Belle de Jour, Cobra Verde, Kill Bill) und den Gestalten der aktuellen Medienkultur. Mit Hilfe von Farbe und Pinsel transferiert Köster technisch gekonnt Licht- bzw. Filmbilder in ausdruckstarke Bilder mit strahlenden Farb- und Lichteffekten. Dabei einsteht seine eigene Bildsprache. In späteren Werken fokussiert Matthias Köster das moderne "Dolce vita", welches er aus unterschiedlichen Bildperspektiven betrachtet: Swissbeach, Polo- und Golfspiel, Frauen, die sich für ihre Ideale der Schönheitschirurgie unterwerfen. Matthias Köster malt ausschließlich auf Aluminium. Der Maler vergleicht seine Arbeiten "Öl auf Metall" mit der Fresken-Malerei, wo ebenfalls alles in einem Zug, "a la Prima", geschieht, und wo keine Zeit fürs Übermalen bleibt. Die Arbeiten von Matthias Köster auf Aluminium wirken selbst wie Quellen des Lichtes und zeigen auf mehreren Ebenen ein Spiel der Spiegelungen, wodurch der Betrachter an Werke der Impressionisten erinnert wird.

Matthias Köster wurde 1961 in Detmold (Deutschland) geboren. Nach dem Abschluss der Kunstakademie in Düsseldorf bekam er ein DAAD-Stipendium und arbeitete ein Jahr am Pratt Institute in New York. Von 1992 bis 1997 nahm er eine Lehrassistenz an der Hochschule für Bildenden Künste in Braunschweig wahr. Zur Zeit lebt und arbeitet der Künstler in Düsseldorf und Empoly (Italien).

Die Ausstellungen von Matthias Köster fanden bislang in Deutschland, Europa und den USA statt: am Heinrich-Heine-Institut (Düsseldorf, 2000), im Museum Katharinenhof (Kranenburg, 2003), im Museum Baden-Gräfrat (Solingen, 2005), in der Galerie Schmitz-Purgatori (Rom, 1995), in der Galerie Edition Kopenhagen, (2001, 2004), im Pariser Goethe-Institut ( 2000) und in der New Yorker Pablo's Birthday Gallery (2005). Die Bilder von Matthias Köster befinden sich im Besitz von internationalen privaten und musealen Sammlungen.

Matthias Köster

Daniel Stier

Man, Nature, Technology

Die Fotoserie Man, Nature, Technology ist eine Dokumentation wissenschaftlicher Versuchslabore, in denen Experimente mit menschlichen Versuchspersonen durchgeführt werden.

Alle Bilder entstanden in den Jahren 2005-07 in etablierten Universitäten und Instituten in Europa und Nordamerika. Die abgebildeten Personen sind die jeweiligen Wissenschaftler in ihren eigenen Versuchsaufbauten. Die Experimente sind aus den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Sparten wie zum Beispiel Psychologie, Neurologie, Ergonomie, Weltraumforschung etc. Die Serie besteht zur Zeit aus 30 großformatigen Fotografien aufgenommen auf „4x5” Farbnegativ.

Es ist ein neugieriger Blick in eine fremde Welt. Gängige Abbildungen von Wissenschaftlern bei ihrer Arbeit beinhalten gebügelte Laborkittel, blau / violett farbiges Licht und glänzenden Edelstahllabore. Die Welt der GEO / National Geographic Reportage zeigt bahnbrechende Entdeckungen in modernen Hightech Laboren.

Die Wirklichkeit könnte anders kaum sein. Die Versuchsaufbauten gleichen Installationen in Kunstgalerien oder Sets für Filmaufnahmen. Räume, die an Folterkammern erinnern, in denen Menschen inmitten ihrer Kreationen ausgeliefert scheinen an eine sich verselbstständigte Wissenschaft. Der menschliche Körper wirkt zerbrechlich und verletzbar inmitten dieser Anlagen die seine Grenzen testen wollen. Es ist eine Welt der absoluten Spezialisierung – ohne Bildunterschriften bleiben die Fotos für den Betrachter ein absolutes Rätsel. Jeder nur erdenkliche Teil der Welt der verbesserungswürdig erscheint wird erforscht, weiterentwickelt, durchleuchtet.

Die Arbeit der Forscher gleicht in vielen Aspekten der von Künstlern. Hoch spezialisiert, haben sie sich weit in verschiedenste Richtungen vorgearbeitet, und nur ein elitärer Kreis von Kennern und Spezialisten kann ihre Arbeit schätzen. Der Ausgang ihrer Forschungen bleibt immer ungewiss – wird es je zu einem verwendbaren Ergebnis führen – ist die Arbeit übertragbar oder anwendbar?

Gleich Künstlern arbeiten sie ins Leere von ständiger Geldnot gedrängt und auf das nächste Stipendium hoffend. Vieles von dem Erarbeitenden wird niemals das Labor oder Atelier verlassen, es ist eine kreative Nutzlosigkeit.

Eine wunderbare Nutzlosigkeit für eine Gesellschaft die es sich erlauben kann Künstler und Forscher in ihrer Mitte zu haben, die immer weiter an scheinbar sinnlosen Projekten arbeiten.
Angesichts großer Teile der Welt in der Menschen jeden Tag nur damit beschäftigt sind das blanke Überleben zu sichern, eine wahrhaft wunderbare Nutzlosigkeit.

Daniel Stier

Simon und Renoldi präsentiert
OLIVER HARTMANN „Kaum etwas ist so individuell wie Sichtweise des Menschen“

Ausstellung: 18.09.2008

Das Bild welches wir sehen, ist in der Natur oder Umwelt schon vorhanden, wir haben es nur durch Ablenkung bisher nicht Wahr genommen.

Mit meinen Arbeiten möchte ich überraschende, neue und unkonventionelle Blickwinkel erschließen, verwundern und erstaunen. Geprägt von einer besonderen Stimmung und räumlicher Isolation.

Hierbei stehen Perspektive, Reduktion und Konzentration auf das Wesentliche im Vordergrund – kein schmückendes Beiwerk, keine digitale Verfremdung, sondern Wegfall des Umfeldes.

Puristischer und grafischer Aufbau von ungestellten Momenten.

Im Idealfall wünsche ich mir, dass meine Arbeiten eine besondere Stimmung und Wahrnehmung im Auge des Betrachters auslösen und dort fest halten.

Oliver Hartmann